Einen informativen Besuchstag und spannende Einblicke in die traditionsreiche Arbeit erhielten die Mitglieder des Gemeinderates und die Führungsspitze der Gemeindeverwaltung Bösel in Bad Zwischenahn. Eingeladen hatte die Baumschule Bruns. Das seit 1876 bestehende Familienunternehmen kultiviert heute auf ca. 600 Hektar Produktionsflächen rund um das Zwischenahner Meer hochwertige Laub- und Nadelgehölze, Alleebäume, Solitärpflanzen, Formgehölze sowie Rhododendren.
Nach dem Empfang im Verwaltungsgebäude mit Filmvorführung zur 150-jährigen Firmengeschichte führte eine Rundfahrt über den Verladebetriebshof sowie zu den Betriebsstandorten Ohrwege und Gristede. Besonderes Interesse galt dabei den Kupfer-Felsenbirnen aus Hülsberg, die seit ihrer Entnahme im Jahr 2020 in der Baumschule weiter kultiviert werden. Damals waren in Abstimmung mit der Gemeinde Bösel rund 120 der etwa 40 Jahre alten Gehölze an der Hermann-zur-Lage-Straße entnommen worden. Gleichzeitig erfolgte vor Ort eine ökologische Aufwertung durch die Pflanzung neuer Obst- und Vogelnährbäume. Die Bäume werden in der Baumschule über mehrere Jahre „aufgeschult“ und europaweit in der Gartengestaltung eingesetzt.
Ein weiteres Highlight war die Fahrt mit Traktor und Anhänger durch den 25 Hektar großen Rhododendronpark Gristede, der sich derzeit in voller Hauptblüte präsentiert. Der Schaugarten ist ganzjährig täglich von 7 bis 22 Uhr frei zugänglich. Den gelungenen Abschluss bildete eine gemeinsame Ammerländer Vesper in der Blockhütte des Parks.
Im Namen von Rat und Verwaltung wurde ein Präsentkorb mit dem EUBO von Bürgermeister Hermann Block an Jan-Dieter Bruns, geschäftsführender Gesellschafter der Baumschule, überreicht.
Bildunterschrift: Geschäftsführender Gesellschafter Jan-Dieter Bruns, Geschäftsführer Jan-Gerd Bruns, Bürgermeister Hermann Block und Maria Bruns.


